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In China werden im ersten Jahrtausend die ersten Geldscheine
herausgegeben.
Die ältesten im Original überlieferten Scheine stammen aus der Epoche Hung Wu (1368 -
98) der Ming Dynastie..
Der Nennwert betrug 1000 Käsche. Auf eine Umtauschmöglichkeit in Metallmünzen wurde auf
den Scheinen hingewiesen.
Die ersten Notenbanken in Europa brachten 1661 in Schweden und 1694 in England
Papiergeld heraus.
Vorher wurden schon in belagerten Städten Papiermünzen herausgegeben. So 1574 in der
Stadt Leyden.
In Köln wurden 1705 die ersten Geldscheine auf deutschem Boden herausgegeben.
Paris folgte 1716 mit den Ecus de Banque und löste einen Geldrausch in ganz Frankreich
aus. 1720 folgte die Ernüchterung indem man merkte, dass hinter der immensen Geldmenge
kein wirklicher Wert stand. 1721 wurden Banknoten im Wert von 2 Milliarden Livres außer
Kurs gesetzt.
Das erste österreichische Papiergeld, Bankozettel genannt, wurde 1762 eingeführt.
Auch hier machte sich eine schleichende Inflation immer mehr bemerkbar.
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Eine große Inflation wurde mit den Assignaten der
französischen Revolution ausgelöst.
Diese Scheine sollten durch der Kirche enteignetes Land abgedeckt
sein. Noch heute sind diese Scheine relativ billig erhältlich. |
Teuer sind dagegen Scheine der altdeutschen Staaten vor 1871. Die meisten Scheine
werden in guter Erhaltung zu einem Preis von über 1.000 EUR und weit darüber gehandelt.
| Am 11.7.1874 wurden die ersten Reichskassenscheine des deutsche Reiches herausgegeben.
Der 20 Mark-Schein notiert in ungebrauchter Erhaltung bei einem Katalogwert von ca.
10.000 €! |

Reichskassenschein
von 1904 |
Nach dem 1. Weltkrieg brach in Deutschland eine schreckliche Inflation aus, deren
Höhepunkt im November 1923 erreicht wurde. Am 15.2.24 gab die Reichsbank die Banknote mit
dem höchsten Nennwert der deutschen Geschichte heraus:
100 Billionen Mark = 100.000.000.000.000! Mehr zum Thema
Deutsche Inflationsscheine
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10000 Mark 1922 |

Eine Milliarde Mark 1923 |

50 Milliarden Mark 1923 |
| Die Rentenmark, die ab dem 1.11.1923 herausgegeben wurden beendete die Inflation:

Eine Rentenmark
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1 Rentenmark wurde im Verhältnis 1 : 1.000.000.000.000 Mark umgetauscht.
Ab dem 11.10.1924 gab die Reichsbank dann neue Banknoten in Reichsmark-Währung
heraus, wobei eine Rentenmark = eine Reichsmark = 1 Billion alte Mark war. Die letzten
Rentenmarknoten wurden 1937 herausgegeben.Ab Ende 1924 gab dann auch die
Deutsche Reichsbank Reichsmark - Noten heraus. Diese wurden bis 1945
herausgegeben und waren bis zur Währungsreform 1948 gültiges
Zahlungsmittel. |

Zehnmark- und Zwanzigmarkschein von 1929 |
Nach dem 2. Weltkrieg gaben die alliierten Besatzungsbehörden eigene Banknoten heraus,
die neben der alten Reichsbanknoten im Umlauf waren.
Bei der Währungsreform am 20.6.1948 wurden diese in den drei Westzonen durch unser
heutiges Währungssystem abgelöst:
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Diese deutsche Zehnmark Banknote der Westzonen wurde 1948 herausgegeben.
Der Stil ist stark
amerikanisiert.

20 Mark Banknote BRD 1949 |
| Die sowjetische Besatzungszone führte 4 Tage später ihre eigene Währung ein. Die DDR
hatte bis zur Währungsunion mit der BRD am 1.7.1990 ihre eigene Währung.

100 Mark DDR 1955 |
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Nicht verausgabter 500 Markschein der DDR 1985

50 Markschein der DDR FORUM
Außenhandelsgesellschaft zum Bezug westlicher Waren |
| Die neueste Banknotenserie
der BRD wurde ab 1989 herausgegeben. Diese löste die Banknotenserie ab, die von der
deutschen Bundesbank ab dem 10.2.1961 herausgegeben wurde. |

Alter Fünfmarkschein |
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Fünfmarkschein ab 1991 |

Zehnmarkschein ab 1990 |
| Die heutige Banknotenserie wurden am 1.1.2002 durch die
EURO-Banknoten abgelöst. |

20 und 50 Euro-Banknoten ab 2002 |
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